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CD-Rezension / Review / Kritik

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Septicflesh Titan

Septicflesh
„Titan“
(Season Of Mist/Soulfood)
Mit ihrem neunten Album beweisen Septicflesh wieder, dass klassische Instrumente und Death Metal durchaus zusammenpassen. Der Titel „Titan“ ist alles andere als willkürlich gewählt. Das gesamte Werk erscheint wie ein dunkles Musical, das vom Krieg der Götter erzählt. Bereits in „War In Heaven“ fusionieren die massiven Gitarrenriffs mit kreischenden Geigen und sorgen für eine apokalyptische Stimmung, die ihresgleichen sucht. In „Burn“ hingegen legt diese erst einmal eine kleine Pause ein. Hier regieren die grölenden Vocals von Seth Siro Anton und deftige Metal-Riffs. In „Prototype“ holt sich Seth einen kleinen Chor zur Seite, der unter anderem auch in „Dogma“ wieder am Start ist. Für „Prometheus“ stimmt der Chor eine engelsgleiche Hymne an, die von dröhnenden Riffs zerschlagen wird. Der Kampf der Giganten erreicht im Titeltrack seinen Höhepunkt. Alle musikalischen Mächte, also das klassische Orchester, ein unheimlicher Chorgesang, heftige Drums und schnelle Riffs, treffen hier aufeinander. „Ground Zero“ hingegen passt auf den ersten Blick durch klare Gesangsabschnitte nicht ganz in das Konzept der Platte, sorgt aber für ein wenig Erfrischung gegen Ende. Alles in allem ist „Titan“ ein gelungenes Werk.
Michelle Nehlsen

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 07-08/2014.


Tuesday the 18th.
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