CD-Rezension / Review / Kritik

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ela stiles ela stiles

Ela Stiles
„Ela Stiles“
(Bedroom Suck Records)
Geheimnisvoll und betörend, das charakterisiert die Musik von Ela Stiles aus Australien am besten. Irgendwo zwischen Ambient und Heavenly Voices angesiedelt, bieten die Titel dieses Debüts zauberhafte Momente fern ausgetretener Pfade. Bereits der Opener „Kumbh Mela“ verblüfft. Benannt nach dem größten hinduistischen Fest. zeigt dieser Track insbesondere durch die glasklaren Vocals von Ela deutliche Anklänge an keltischen Folk und spannt somit einen akustischen Bogen um den Globus. Ungewöhnlich ist auch der Aufbau des restlichen Albums, das sich aus zwei Teilen zusammensetzt. Während der erste Part einzelne Lieder enthält, besteht der zweite Teil nur aus einem scheinbaren Endlosklang, der durch eine Bandmaschine gejagt und dann von Vocals überlagert wurde. Obwohl elf Minuten lang, wünscht man sich, dass die Trance, die dieser hypnotische Track initiiert, ewig anhält. Bleibt zu hoffen, dass auch die nächsten Veröffentlichungen von Ela Stiles ihren Weg nach Europa finden werden.
Peter Heymann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2014.

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