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CD-Rezension / Review / Kritik

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PIG Swine Punishment CD Cover

PIG „Swine & Punishment“

(Metropolis/Soulfood)
Wenn die Sau nicht hören will, muss sie eben fühlen - und zwar die geballte Remixkraft von PIG und seinen Freunden. Raymond Watts hat nach seinem letzten Album „Gospel“ das Adressbuch aufgeklappt und so manche Szeneprominenz fürs Soundverwursten aufs Parkett bekommen. So lassen unter anderem London After Midnight mit einer sehr düsteren, sphärischen Version von „The Diamond Sinners“ wieder von sich hören. Ähnlich schwarz wählte Tim Skold den Sound für seine Fassung des Songs, und auch Inertia, Tweaker und Android Lust lassen von sich hören. Den Mix zu „Viva Evil“ von Mortiis, mit dem das Ex-KMFDM-Mitglied zuletzt durch das Vereinigte Königreich tuckerte, gab es im Tausch: Denn PIG sind auch auf der etwas eher erscheinenden Remix-Platte „The Great Corrupter“ vertreten. Noch besser verfremdete jedoch Filter- und Combichrist-Gitarrist Oumi Kapila den Track als Opener - ein heimliches Highlight von „Swine & Punishment“. Nachdem Watts mit „Violence“ einen Track als Schmankerl obendrauf legt, den es bisher nur für Vinyl-Sammler zu kaufen gab, sollte es für Industrialisten keinen Grund zum Zögern geben.
François Duchateau

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2017.
Thursday the 29th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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