CD-Rezension / Review / Kritik

Print
Massiv in Mensch Am Port der guten Hoffnung CD Cover
Massiv in Mensch „Am Port der guten Hoffnung“
(Katyusha Records)
Nach einem starken Anfang geht es stärker weiter: Darth Vader Synchronstimme Reiner Schöne spricht das Intro, tanzbar future-poppig geht es mit „Türkis ist das neue Schwarz“ und dem nicht weniger tanzbaren Loblied auf Hamburg, in dem Sara Peel den weiblichen Gesangspart übernimmt, in die nächste Runde. Mit „Am Port der guten Hoffnung“, ihrem ersten Album seit vier Jahren, deckt die Band um Daniel Logemann wiederum eine große Bandbreite elektronischer Musik zwischen den Polen Future-Pop und EBM („Rotto Nave“) ab, Hörspielinszenierungen und einige rockige Elemente inklusive. Honey von Welle:Erdball spricht in „Melée Island“ das Intro zu dem heiter-elektronischen „Monkey Islands“, einer musikalische Hommage an den gleichnamigen Amiga 500-Spieleklassiker. Daneben gibt es noch die Coverversion des Kinderliedes „Der schwarze Mann“ von Arend Agthe und vieles andere mehr. „Am Port der guten Hoffnung“ von Massiv in Mensch erscheint als Doppel-CD. Auf der zweiten CD befinden sich zahlreiche Remixe und Zusammenarbeiten beispielsweise mit Thyx, Kontrast und Las Berrtas. Abwechslungsreich und tanzbar!
Karin Hoog

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2017.
Friday the 18th.
2017 Sonic Seducer Magazin

©