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CD-Rezension / Review / Kritik

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menschdefekt touch of madness

Menschdefekt
„Touch Of Madness“
(Infacted/Soulfood)
Eigentlich ist der Vorgänger „Human Parasite“ noch recht frisch im Ohr, obwohl das Album nun schon vier Jahre alt ist. Nik aka VR-55 und Sänger Fredrik aka Rubber Ducky machen, obwohl sie zwischenzeitlich getrennte Wege gingen, genau da weiter, wo sie aufgehört haben: Mit hartem treibenden Darkelectro, der durch viele Samples, technoide Sequenzen, martialisch-apokalyptische Inhalte und extrem aggressive, oft interessanterweise gar nicht sooo verzerrte Vocals besticht. Und lagen offensichtlich goldrichtig damit, sich nicht vom Erfolg des Debüts zu einem Schnellschuss drängen zu lassen. Es ist auch diesmal ganz schwierig, den einen Clubhit auszumachen, tatsächlich sind alle Songs auf die Tanzfläche hin ausgerichtet, klingen fett und haben enorme Wucht, was Beats und Vocals betrifft. Lediglich „Broken Down In Pieces“ klingt gesanglich eher anstrengend und hätte besser eine B-Seite einer Single oder den Bonustrack einer limitierten Edition abgegeben.
Uwe Marx

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


Tuesday the 18th.
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