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CD-Rezension / Review / Kritik

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delain the human contradiction

Delain
„The Human Contradiction“
(Napalm/Universal)
Es sind Erinnerungen an die guten Zeiten von Savatage, die vom Opener „Here Come The Vultures“ hervorgerufen werden, eine theatralische Ouvertüre, welcher der Gesang von Charlotte mit ordentlich Twang in der Stimme und die Spieluhr-Hookline einen sinisteren Unterton verleihen. Danach wird es aber wieder ganz und gar Delain – man möchte fast meinen, „The Human Contradiction“ sei ein heimliches Gratest Hits-Album, so konsequent sind die musikalischen Stärken der Band betont. Delains Standardgastsänger Marco Hietala (Nightwish/Tarot) ist ebenso wieder mit von der Partie („Sing To Me“, „Your Body Is A Battleground“) wie Orphanage-Grunzer George Oosthoek („Tell Me, Mechanist“), die Songs sind kompakt und auf den Punkt gebracht und die Refrains catchy. Neu ist vielleicht, dass die Instrumentalpassagen innerhalb eines Songs länger geworden sind, um einem Riff oder einer Hook mehr Platz zu lassen. Auch Gastshouterin Alissa White-Gluz von The Agonist im Song „Tragedy Of The Commons“ ist ein neues und interessantes Element – letztendlich überraschen Delain aber nicht, sondern festigen weiter ihren Stil. Etwas härter als gewohnt, vielleicht, aber ohne Experimente.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2014.


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