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CD-Rezension / Review / Kritik

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janek schaefer lay by lullaby
Janek Schaefer
„Lay-by Lullaby“
(12K/Import)
Für den britischen Soundkünstler lief es überaus gut in den letzten Jahren. 2008 erhielt er die Auszeichnung als bester britischer Komponist in der Sparte Soundart. 2010 wurde seine Installation „Asleep At The Wheel“ vom Publikum begeistert aufgenommen. „Lay-by Lullaby“ basiert auf der 2013er Installation „Collecting Connections“ und lässt sich als Gegenentwurf zu „Asleep At The Wheel“ lesen. Erneut dienen Aufnahmen von nächtlichen Autofahrten als Ausgangsmaterial, die Schaefer im Westen Londons anfertigte – unweit des Ortes, wo James Graham Ballards Romanklassiker „Crash“ und „Die Betoninsel“ entstanden. Fahrzeuge rauschen am Zuhörer vorbei, und dennoch bleiben die Klangskulpturen unaufgeregt, sanft und verträumt. Am Rande der Straße hat Schaefer einen Ort geschaffen, der dämpft und entschleunigt und so Hörerinnen und Hörern die Möglichkeit gibt, sich eingehender mit seinen Texturen zu befassen.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

Friday the 13th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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