CD-Rezension / Review / Kritik

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Sinestar  „A Million Like Us“

(Conzoom Records)
Synthiepop aus Bristol? Ja, Moment, Mesh! Ach, doch nicht, in diesem Falle Sinestar, aber die haben immerhin für ihren letzten Release „Evolve“ Mark Hockings und Rich Silverthorn zur Unterstützung in Sachen Produktion und Remix an Bord gehabt. Bei ihrem neuesten, dem dritten Studioalbum jetzt haben Frontmann Iain Brownlie und seine Mitstreiter, zu denen jüngst Peter Steer von Tenek, ebenfalls bekannt aus dem UK-Synthpop-Kosmos, hinzugestoßen ist, fast alles komplett alleine gemacht; lediglich das Mastering wurde von Tim Dorney übernommen, seines Zeichens Gitarrist der britischen Alternative Rock-Band Republica. Heftiges Namedropping, doch das Resultat stimmt. Auf „A Million Like Us“ zeigen die Herrschaften, dass auch anno 2018 Synthpop in Reinform sexy und attraktiv sein kann: ob nun das gediegenere, sphärische-düstere „Sea Of Dreams“, das groovige „A Moment In Silence“ oder aber die auf der Platte überwiegenden Floorfiller wie „The Preacher“ oder „A Second In Your Arms“ - die zwölf Songs wissen auf Albumlänge zu überzeugen.
Leah Weststedt

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2018.
Sunday the 18th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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