CD-Rezension / Review / Kritik

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nothing more nothing more

Nothing More
„Nothing More“
(Rykodisk/Warner)
So richtig lange sind Nothing More im Musikzirkus noch nicht dabei, aber es ist eine dieser Bands, die sich schon während der Schulzeit ihre Sporen verdient hat und dann statt aufs College zu gehen alles auf eine Karte setzte, um ganz für die Musik da zu sein. Diese Leidenschaft meint man, auf dem Album „Nothing More“ zu hören, obwohl hier professionell alles vom Leder gezogen wird, was technisch möglich ist. An programmierte Elektro-Beats in der Rock-Musik hat man sich gewöhnt, aber Nothing More setzen auch Autotune als eigenes Instrument in einer Weise ein, die Puristen völlig überzogen erscheinen muss. Die 17 (!) Songs sind sehr komplex arrangiert, gehen aber einfach ins Ohr. Man mag sich eine Kreuzung aus Bullet For My Valentine und Muse vorstellen – es gibt Rock, Metal, Elektro-Spielereien und vielschichtige Gesangsparts. Vom ersten bis zum letzten Song bleibt das Album abwechslungsreich und wird nicht langeilig.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 07-08/2014.

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