CD-Rezension / Review / Kritik

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nightsatan and the loops of doom

Nightsatan
„And The Loops Of Doom“ (CD/DVD)
(Svart/Cargo)
Der Preis für die sinnigsten Tracknamen des Quartals geht dank „Nightmare In The Night“ und „Secrets Of The Mystery“ an die finnischen Lasersound-Könige Nightsatan. Und für echte 80s-Endzeit-Trash-Fans reicht es natürlich nicht, den musikalischen Heroen von Jan Hammer bis Christian Bruhn nachzueifern – ein eigener Film gehört dazu, der zusammen mit dem Album ins Haus kommt. Mit 25 Minuten ist der Streifen zwar nicht abendfüllend, schafft es aber dennoch, alle liebgewonnenen Klischees der Sparte Endzeit-Western inklusive italienischer Synchro durchzuspielen. Man sollte jedoch nicht den Fehler begehen und Nightsatan, die sich im Film selber spielen, ausschließlich auf ihren Trash-Spaß-Faktor zu reduzieren. Dieser ist zwar definitiv vorhanden und auch nicht niedrig angesetzt, aber Sounddesign und Trackaufbau verraten, dass sich hier intensiv mit den Originalen beschäftigt wurde.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2014.

Friday the 22nd.
2017 Sonic Seducer Magazin

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