CD-Rezension / Review / Kritik

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Mnemonic Aversionen CD Cover

Mnemonic „Aversionen”

(Hymen/Ant-Zen)
Elf Alben in elf Jahren sind ein beachtlicher Output; Respekt gebührt Mnemonic also allein schon für den Umstand, dass auch die 14 neuen Tracks auf „Aversionen” das gewohnte Niveau halten können und Mnemonic nicht im Stillstand verharrt. Seitdem Michael Belletz das Projekt alleine betreibt, hat es sich verstärkt in Richtung eines klaren analogen Synthsounds entwickelt; ein Weg, den man seinerzeit beim Erscheinen der ersten Electro-Industrial-Alben kaum erwartet hätte. Ähnlich wie Sankt Otten bedient Belletz eine Hörerschaft, deren Ohren auf warme Analogklänge geeicht sind und deren Herzen sich nach dem wolligen Schauer alter SciFi-Streifen sehnen. Musik für eine vergangene Zukunft, die es so nie gab – mit erstaunlich einfachen Mitteln exakt auf den Punkt gebracht. Toll!
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2018.
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2017 Sonic Seducer Magazin

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