CD-Rezension / Review / Kritik

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minusheart calls from space

Minusheart
„Calls From Space“
(Echozone/Bob Media/Soulfood)
Wer Minusheart will, muss schon irgendwie die Electro-Industrial-Katze im Sack kaufen. Zwar behalten Benden und Vary gerne einige Minusheart-typische Stilelemente bei, doch sind sie auf stetige Veränderung und Weiterentwicklung bedacht. So ist rückblickend auf die Vorgänger „Disease“ und „The Big Idea“ ein deutlicher Fortschritt zu erkennen, allerdings nicht auf Anhieb. „Calls From Space“ ist ein Album, das sich allmählich entwickelt und dafür umso länger nachwirkt. Dennoch gibt es eine Hand voll Songs, die von Anfang an im Gedächtnis bleiben. Beispielsweise der Eröffnungstitel „Say The Word“, den Minusheart vorab auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht hatten. Ein Song, der sich Schüppchen für Schüppchen hochschaukelt und dessen Chorus sich in dominant-galanter Härte präsentiert. Im Gegensatz dazu stehen das an ein Wiegenlied erinnernde „Harried Angel“ sowie „Song For The Blind“. Obendrein hat die Band äußerst ausgeklügelte Texte parat. „Calls From Space“ ist ein Album mit Ecken und Kanten. Aalglatt war gestern. Maria Madaffari

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

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