CD-Rezension / Review / Kritik

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michaela melián monaco

Michaela Melián
„Monaco“
(Monika Enterprise/Indigo)
FSK-Bassistin und Hochschuldozentin Michaela Melián setzt ihre Reihe geografisch inspirierter Alben via „Monaco“ fort. Mit der etwas schwermütigen Grundstimmung und der vornehmlichen Verwendung geloopter klassischer akustischer Instrumente platziert sich „Monaco“ in der Nähe altmodischer Filmmusik. Wie auf den Vorgängern „Baden-Baden“ und „Los Angeles“ zollt Melián einem ihrer Jugendhelden Tribut durch ein Cover. Ihre Version von David Bowies „Scary Monster“ reißt „Monaco“ kurz auf, verschwindet aber schnell wieder hinter den dicken samtenen Vorhängen, hinter denen sich Melián und ihre Unterstützer (u.a. Ching Yin Hsieh) an Cello, Konzertgitarren, Zither, Glockenspiel, Orgel, Mellophonium und Synthesizer betätigen. Ein würdevoller Abschluss der Geographie-Trilogie.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

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