CD-Rezension / Review / Kritik

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lubomyr melnyk windmills

Lubomyr Melnyk
„Windmills“
(Hinterzimmer/Import)
Der kanadische Komponist Lubomyr Melnyk und seine continuous music hat in den letzten Jahren mächtig an Bekanntheit gewonnen; nicht zuletzt dank des großartigen Albums „The Voice Of Trees“. Wer hätte vor ein bis zwei Jahren ernsthaft daran gedacht, Melnyk im Rahmen von Veranstaltungen wie dem Haldern Pop Festival erleben zu können? Die Arbeit an „Windmills“ begann 2009 und stützt sich auf die frühe Disneyanimation „The Old Windmill“. Die Windmühle symbolisiert für Melnyk den Menschen, das Unwetter die Gefahren und Schwierigkeiten, denen er sich im Laufe seines Lebens ausgesetzt sieht. Entsprechend dramatisch ist Melnyks Komposition für zwei Klaviere, die den Hörer mit nicht abreißenden Tonfolgen durch die unterschiedlichsten Stimmungsbilder zieht. Zeit zum Verschnaufen oder Innehalten bleibt dabei nicht, dafür jedoch umso mehr Möglichkeiten, um bei jedem neuen Hördurchgang Neues zu entdecken.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2014.

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