CD-Rezension / Review / Kritik

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opeth the pale-communion

Opeth
„Pale Communion“
(Roadrunner Records/Warner)
Mit „Pale Communion“ veröffentlichen Opeth Mitte August das wohl sehnsüchtigst erwartete Progressive-Highlight des Jahres 2014. Produziert von Bandkopf und Mastermind Mikael Åkerfeldt, gemischt von Best Buddy Steven Wilson (Porcupine Tree), überschreitet das Album einmal mehr mühelos jegliche Genregrenzen und präsentiert sich dieser Tage als eines der einsamen Beispiele handgemachter Musik. Mensch vs. Maschine lautet die Devise für Opeth. Wer noch immer nach Death-Metal-Überbleibseln sucht, tut dies nahezu vergebens, denn Opeth beschreiten nicht erst seit heute psychedelische Wege auf technisch anspruchsvollstem Niveau. Prog-Rock wie er Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre nicht besser hätte sein können. „Pale Communion“ ist schlichtweg ein Meisterwerk, das keine Fragen mehr offen lässt und Åkerfeldt und Co., längst überfällig, auf den Thron des Virtuosen-Rock setzt.
Juliane Lüthy

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2014.

Monday the 9th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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