CD-Rezension / Review / Kritik

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enter and fall isolation

Enter And Fall
„Isolation“
(Emmo.biz/Nova MD)
Sie haben 2010 den ersten Platz beim Sonic Seducer Battle Of The Bands erreicht, das zweite Album am Start, diverse Beiträge auf bekannten Szene-Samplern unterbringen können – herzlichen Glückwunsch an Enter And Fall. Die aus Dresden stammende Band, die sich aus David G, Jenna K, Toni T und Markus O zusammensetzt, brilliert mit einer gekonnten Mischung aus EBM, Synthpop, New Wave und Synthpop sowie Texten, die einen von der ersten Sekunde an mitnehmen. Das ist schon bei ihrem Debüt „Push Enter And Fall Down“ aus dem Jahr 2012 der Fall gewesen und setzt sich mit „Isolation“ nahtlos fort. Zugegeben, wenn man die brandneuen Songs das erste Mal hört, findet man nicht ganz so schnell Zugang zu ihnen, aber mit jedem neuen Durchhören wächst und wächst „Isolation“. „Hold On To You“ tanzt beispielsweise allein deshalb schon aus der Reihe, weil er zweisprachig aufgenommen wurde, was einen zwar kurzzeitig irritieren mag, aber den Song gerade deshalb zu etwas Besonderem macht. Ebenfalls zu empfehlen sind die Synthpop-Nummern „I Will“ und „The Soldier“. Wer dagegen eine Vorliebe für futuristischen Electropop hat, hört sich am besten „Minimal Instinct“ oder das Instrumentalstück „After The Storm“ an. Enter And Fall werden ihren Weg immer weiter gehen. Ganz sicher sogar.
Maria Madaffari

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2014.



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