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engelsstaub the 4 horsemen of the apocalypse

Engelsstaub
„The 4 Horsemen Of The Apocalypse“
(Musique Indépendante Noire/Broken Silence)
Vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Longplayers „Nachtwärts“ melden sich Mark Hofmann und seine Kollegen von Engelsstaub mit dem Minialbum „The 4 Horsemen Of The Apocalypse“ zurück. Bedrohlich, düster und perfekt dem Thema angepasst, bieten die Titel den Soundtrack zum Untergang. Den Kern der Produktion bilden die nach den vier Siegeln benannten Songs „Victory“, „War“, „Famine“ und „Death“, die von triumphierend über hypnotisch und verzweifelt, bis zur totalen Finsternis führen. Während „The Second Seal – War“ durch Dynamik und beständige Wiederholungen den Hörer fesselt, wird in „The Third Seal – Famine“ die Hoffnungslosigkeit durch eindringliche Verzweiflungsschreie gnadenlos vor Augen geführt. Atmosphärisch dicht und weitgehend auf Vocals verzichtend, sollte dieses Werk somit in erster Linie bei Liebhabern undurchdringlicher Dark Ambient-Klänge Freunde finden. Einen echten Schwachpunkt stellt jedoch die Johnny Cash-Coverversion „The Man Comes Around“ dar, die weder spielerisch noch gesanglich dem Original annähernd das Wasser reichen kann. Ohne diesen Fehlgriff eine gelungene Veröffentlichung.
Peter Heymann

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