CD-Rezension / Review / Kritik

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vlad in tears vlad in tears

Vlad In Tears
,,Vlad In Tears”
(GoldenCore Records/ZYX)
Nach drei Jahren ohne neue Veröffentlichung ist alles neu bei den Darkrockern von Vlad In Tears: sie haben nicht nur ihr Plattenlabel gewechselt, sondern schlagen auch musikalisch eine neue Richtung ein. Während sich die Band auf dem Vorgängeralbum „Welcome To Vladyland“ vorwiegend von ihrer ruhigen und melancholischen Seite zeigte, kommt die nach ihnen selbst benannte LP deutlich rockiger daher. Die Stücke sind sehr drumlastig und die Gitarrenriffs härter als bisher; einzig „Bleed Out“ erinnert an die gefühlvollen Balladen. An einigen Stellen weist der Gesang von Kris Vlad sogar Ähnlichkeiten mit Kornfrontmann Jonathan Davis auf. Überraschend für viele Fans dürfte unter den 13 Tracks die Coverversion des Frank Sinatra Evergreens „My Way“ sein, gehören doch sonst vorrangig Songs von Schockrocker Marilyn Manson ins Repertoire der Wahlberliner. Die Version klingt zu Beginn ziemlich ungewohnt, es zeigt sich aber schnell, dass sie sehr gut zum neuen Stil des restlichen Albums passt, welches den Jungs um die Brüder Vlad bestimmt zu größerer Bekanntheit in der Szene verhilft. Weitere Hörtipps: „Feed On Me“ und „Fade Away“. Juliane Niedner

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2014.

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