CD-Rezension / Review / Kritik

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hakon stene lush laments for lazy mammal

Håkon Stene
„Lush Laments For Lazy Mammal“
(Hubro Music)
Der norwegische Künstler Håkon Stene kann dem vielseitig interessierten Musikfreund schon zu ganz unterschiedlichen Begebenheiten über den Weg gelaufen sein - zum Beispiel als Teil der elektronischen Kooperation von Pantha Du Prince mit dem Bell Laboratory. Oder als Folk-Musiker im Verbund mit Nils Økland und Benedicte Maurseth. Auf einer gänzlich anderen Baustelle befindet er sich aktuell mit „Lush Laments For Lazy Mammal“. Stene widmet sich hier der Arbeit der britischen Minimalisten Laurence Crane und Gavin Bryars sowie des Norwegers Christian Wallumrød, der auf dem Album auch selber in die Tasten des Klaviers greift. Stene spielt die meisten melodiösen Perkussioninstrumente, unterstützt u.a. von Tanja Orning am Cello. Die Leichtigkeit, mit der sich die Musiker den modernen Kompositionen hingeben, überrascht. Eine gute Gelegenheit, sich die Furcht vor zeitgenössischer Musik nehmen zu lassen – ohne sich in die Untiefen der Populär-Minimalisten begeben zu müssen.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

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