CD-Rezension / Review / Kritik

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Syncfactory Panopticon CD Cover

Syncfactory „Panopticon“

(Insane Records)
Aus Finnland kommen in jüngster Zeit beachtlich viele Releases im Electro-Bereich, so auch die Newcomer von Syncfactory. Dieser Tage legt das Dreiergespann mit „Panopticon“ sein Debütalbum vor, auf dem alte und modernere Dark Electro-Elemente vereint werden. Bei Songs wie „Blind Eyes“ oder „Anathema“ schimmern durchaus Reminiszenzen an frühe Tracks von Ikonen wie Leæther Strip oder Suicide Commando durch, Nummern wie „Demon“ oder „Full Scale War“ hingegen gehen schon fast in Richtung Hellectro und bedienen eher die jüngeren Clubgänger. Genau durch diese Mischung aus Alt und Neu und der Tatsache, dass hier die Lyrics tiefsinnigere Aussagen haben und nicht nur, wie so manche Kollegen dieses Genres es pflegen, auf plakative und obszöne „Fick mich“-Phrasen setzen, ist dem Trio ein beachtlicher erster Wurf gelungen – auch wenn manch einer ihnen vielleicht vorwerfen mag, dass es weder Fisch noch Fleisch ist, sprich eben keine ganz klar definierte Zielgruppe bedient.
Leah Weststedt

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2017.
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