CD-Rezension / Review / Kritik

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Stone Sour Hydrograd CD Cover

Stone Sour „Hydrograd“

(Roadrunner/Warner Music)
Corey Taylor ist wieder mit seiner Band Stone Sour aktiv und bringt außerhalb seiner Haus- und Hofband Slipknot das nächste Studioalbum unter die Meute. „Hydrograd“ ist laut Taylor voll mit Songmaterial, das zum besten gehört, das sie bis dato geschrieben haben. Starke Worte, denen man natürlich Taten folgen lassen sollte. Der Umfang mit 15 Songs kann sich sehen lassen. Hat man die Scheibe dann einmal durch, wird einmal mehr als deutlich, wie vielseitig Corey Taylor mit Stone Sour zu Werke geht. Es ist ein überaus vielseitiger Dreher geworden, der auf Hardrock basiert, aber sich traut, punkig zu werden oder mit echtem heavy Stuff um die Ecke zu kommen. Diese Mischung auf eine moderne, zeitlose Art und Weise ist überaus dynamisch und erfrischend. Das macht Laune, zeigt aber auch, dass sich Stone Sour von Album zu Album immer wieder ein Stück weit neu erfinden. Auf „Hydrograd“ sogar mehr als gewohnt, was nicht jedem Die Hard-Fan gefallen wird. Wer aber offen ist für Neues und Mutiges, wird mit Tracks wie „Knievel Has Landed“, „Whiplash Pants“, „Rose Red Violent Blue“ oder dem scheppernden „Somebody Stole My Eyes“ richtig was zum Abrocken haben. Es gibt aber auch ruhiges Material wie „St. Marie“ und eben die richtigen Kracher mit Hitpotenzial wie „Song #3“ oder „Fabuless“. Stone Sour haben ganze Arbeit geleistet ein saustarkes, spielfreudiges Album produziert, das sich von den Vorgängern erheblich abhebt und dennoch rockigen Alternative-Metal um die Ohren haut!
Erik Rössler

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 07/2017.
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