CD-Rezension / Review / Kritik

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superikone zuckervater

Superikone
„Zuckervater“ (MCD)
(RGK/Nova Media)
Widmete sich der Kölner Malte El Niño alias Superikone auf seiner letztjährigen Single „Paläste aus Katzengold“ noch dem eingängigen Synthie-Pop, so baut er auf seiner aktuellen Veröffentlichung „Zuckervater“ auch NDW-Elemente und harte Dancebeats mit ein. „…Tanz mit mir den Dschihad…“, so singt Malte in „1-2-3-Fear“ und erinnert in dem Song nicht nur textlich, sondern auch musikalisch an DAF und deren „Der Mussolini“. Der Titeltrack „Zuckervater“ ist in vier Remixen zu finden, von denen jeder durchaus eigenständig daherkommt und ganz eigene Stärken hat. Für den Clubeinsatz am besten geeignet ist der Futurepop-Mix, der das Werk stilgerecht und tanzbar eröffnet. Auch der schon etwas ältere Song „Energie“ wurde in ein Futurepop-Gewand gekleidet und fügt sich perfekt ein. Zwei Instrumentals („Himmelreich“ und „Reise zum Mond“) runden das Gesamtbild ab.
Karin Hoog

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2016.

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