CD-Rezension / Review / Kritik

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solar fake reasons to kill

Solar Fake
”Reasons To Kill“
(Synthetic Symphony/SPV)
Irgendwann ist bei Solar Fake womöglich der Punkt erreicht, wo nicht mehr die Worte „Projekt“, „Dreadful Shadows“ und „Zeraphine“ in der Berichterstattung zum EBM/Industrial-Betätigungsfeld von Sven Friedrich fallen, sondern Solar Fake ohne erläuternde Zusätze genannt wird. Und zwar in einem Atemzug mit Hocico, VNV Nation oder Covenant. Tatsächlich ist man mit dem vorliegenden dritten Album auf dem besten Weg zur etablierten Genregröße. Und das sicherlich nicht durch die technoiden Sounds, sondern eher durch die guten Vocals und das prima Songwriting. Immer mit einem Hauch von Melancholie. Friedrich wandelt mit dem neuen Album auf den Spuren des Vorgängers „Frontiers“; überhaupt ist seine Nische mit einer Mischung aus EBM, Synthiepop und Futurepop recht klar definiert. Zudem scheinen bei Solar Fake (ebenso wie bei genannten Zeraphine und Dreadful Shadows übrigens...) die Coverversionen zu einem festen Element geworden zu sein. So gibt es hier „One Step Closer“ (im Original von Linkin Park).
Uwe Marx

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

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