CD-Rezension / Review / Kritik

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nimon the king is dead

Nimon

„The King Is Dead“
(Ant-Zen)
Keef Baker bleibt in seinem Projekt Nimon der Idee treu, als Ausgangsmaterial für Soundscapes ausschließlich Gitarrenklänge zu verwenden, die er digital manipuliert. Verarbeitet wird mit dem Album der Tod von Bakers Vater. Entsprechend zurückgenommen sind die Stimmungen, die von ihm gezeichnet werden. Sein Talent liegt in der Reduzierung. Angesichts der Masse an Möglichkeiten, die das Editieren am Rechner bietet, eine starke Willensentscheidung. Als Ergänzung zum Album lässt sich das Konteralbum „Long Live The King“ herunterladen. Kein Remixgegenstück, sondern dafür gedacht, sowohl alleine als auch parallel mit „The King Is Dead“ abgespielt zu werden.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.