CD-Rezension / Review / Kritik

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Mensimonis Clone Fever CD Cover

Mensimonis „Clone Fever“

(Opa Loka/a-Musik)
Hinter dem Kunstwort Mensimonis verbergen sich zwei umtriebige Gesichter der aktuellen Gegenkultur: Radboud Mens und Lukas Simonis. Wie viele Akteure randständiger Kultur verdienen sich auch Mens und Simonis mit Workshops etwas Geld dazu – einer dieser Kurse endete damit, dass sich die beiden plötzlich gemeinsam auf einer Bühne wiederfanden, Lärm improvisierten und das jugendliche Schülerpublikum (und vermutlich auch deren Lehrer) ratlos zurückließen. Mensimonis waren geboren und die Arbeitsteilung gleich dazu: mittels Oszillatoren und Effektgeräten sorgt Mens für ein Fundament aus geschichteten Bässen. Darüber thronen Simonis’ brachial verzerrte Gitarrenloops, deren Obertonanteil immer wieder in den Vordergrund drängt. „Clone Fever“ wechselt damit mit Leichtigkeit zwischen schwerem brachialem Lärm und feingliedrigen Drones. Tipp!
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2017
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Thursday the 23rd.
2017 Sonic Seducer Magazin

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