CD-Rezension / Review / Kritik

Drucken
numb the valence of noise

Numb
„The Valence Of Noise“
(Minimal Maximal/Daft Records)
Sorry, kein neues Studioalbum der Kanadier um Don Gordon, der vor 15 Jahren freiwillig in Vietnam verschollen war und von Musik anscheinend überhaupt nichts mehr wissen möchte. Dirk Ivens, bekennender Fan dieser einzigartig brachialen und komplexen Kreationen, erweist dem Rest der Anhängerschaft zumindest einen guten Dienst und versammelt auf dem Vinyl-Album „The Valence Of Noise“ acht Samplerbeiträge der Band, an die man im Original zum Teil nicht mehr so ohne Weiteres herankommt. „Shithammer“ im Dred And Bled Mix vom ersten „Moonraker“-Sampler (1994), „Eugene“ im Pickaxe Mix von „Funky Alternatives Six“ (1991), „Blood“ im Crash And Burn Edit vom 1998er „Electropolis“ und so weiter, aber auch damalige Exklusivstücke wie „Suspiria“ und „Half-Life“ sind hier zu finden. An der Qualität des Materials gibt es nichts zu rütteln. Numb sind Götter, falls das jemand noch nicht wusste. Nur 500 Stück der Scheibe werden gepresst, keine Option auf Wiederauflage. Eine CD mit gleicher Tracklist gehört zum Set.
Jörn Karstedt

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2014.


Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button
Sunday the 19th.
2017 Sonic Seducer Magazin

©