CD-Rezension / Review / Kritik

Drucken
machinista arizona lights

Machinista
„Arizona Lights“ (EP)
(Juggernaut Music)
Synthpop aus Schweden ist eigentlich immer eine sichere Nummer. Elegant Machinery, Ashbury Heights, S.P.O.C.K und Co. haben es vorgemacht. Wer ein ebenso fluffiges Äquivalent gepaart mit ein wenig mehr Wumms und ohne viel Geschnörkel sucht, ist bei John Lindqwister und Richard Flow alias Machinista an der absolut richtigen Adresse. Das Duo aus Malmö und Kalmar gibt es zwar noch nicht allzu lange, aber mit einer Coverversion von Bowies „Heroes“ und dem Video zum Song „Molecules And Carbon“ sorgten sie bereits für viel positives Aufsehen. Mit ihrer EP „Arizona Lights“ zeigen die beiden, wie Electropop im Jahr 2014 funktioniert und machen Lust auf mehr. Warum? Weil ihre Single „Arizona Lights“ nicht nur verdammt schnell ins Ohr geht, sondern auch andere Titel wie „Wasted“, „Salvation“ oder „Pushing The Angels Astray“ durch die Bank überzeugen, und das sowohl in den Original- als auch in den Remix-Versionen. Potentielles One-Hit-Wonder? Fehlanzeige. Machinista sorgen mit ihrer Veröffentlichung pünktlich zum Frühlingsbeginn für reichlich gute Laune und lassen darauf hoffen, dass schon ganz bald das erste Album in den Startlöchern steht.
Maria Madaffari

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2014.


Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button
Thursday the 19th.
2017 Sonic Seducer Magazin

©