CD-Rezension / Review / Kritik

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N3VOA Wasted Memories

N3VOA
„Wasted Memories“ (EP)
(Eigenproduktion / n3voa.bandcamp.com)
Wie passen eine Karriere als Drummer der Metal-Band Deathrune und das Schaffen von synthetischen Klangteppichen zusammen? Auf den ersten Blick wohl gar nicht und falls doch, denkt der geneigte Hörer wohl an Electro-Metal, den Diego Bittencourt mit seinem Projekt N3VOA geschaffen haben könnte. Weit gefehlt, denn der New Yorker präsentiert auf „Wasted Memories“ eine musikalische Mischung, die an Leæther Strip und Front Line Assembly erinnert und dabei Synthesizerklänge mit Diegos Vorliebe für ungewöhnliche Rhythmen mischt. Während der erste und für die EP namensgebende Track „Wasted Memories“ in EBM-Manier und melodisch-wabernd daher kommt, klingt „Evil Rises“ ruhig und fast schon sphärisch. Beinahe poppig wird es bei „Death“, das in die Samplekiste greift. Auch die Remixe sind absolut hörbar und fast scheint es, als hätte sich Bittencourt hier einen kleinen Traum erfüllt. So finden sich neben Leæther Strip und Assemblage 23 auch Decoded Feedback unter den Mixenden.
Josie Leopold

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2016.

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