CD-Rezension / Review / Kritik

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Krayenzeit Von Mond und Schatten CD Rezension

Krayenzeit „Von Mond und Schatten“

(Oblivion/SPV)
Im Sturzflug in ungeahnte Höhen: Nach der abgesagten Tournee mit Schandmaul hat sich Krayenzeit zum Komponieren ins Krähennest zurückgezogen – und wartet pünktlich zu den neuen Terminen mit dem nunmehr dritten Langspieler auf. „Von Mond und Schatten“ präsentiert sich als echtes Juwel, in allen möglichen (Ton)farben schillernd. Und brillierend: Vor allem die Frischzellenkur an Geige und Gitarre hat den Krähen gut getan. Viele Soli wie etwa im Ohrwurm „Ikarus“ oder im hart-metallischen „Wut“ sind wesentlich filigraner als auf den beiden Albumvorgängern. Krayenzeit haben in meinen Augen mit dem neuen Album ein neues Level in Richtung Mittelalter-Olymp erreicht. Einen Ausblick auf die Tour mit Harpyie im kommenden Frühjahr geben „Blut von meinem Blut“ und „Vogelhochzeit“ mit Harpyie-Sänger Aello. Und alle Vögel fliegen hooooch!
Leoni Dowidat

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2017.
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