CD-Rezension / Review / Kritik

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Juxtaposition Juxtaposition CD Cover

Juxtaposition „Juxtaposition“

(Nakama Records/a-Musik)
Während sich viele aktuelle Improv-Acts auf leise Zwischentöne für ein gesetzteres Publikum eingeschossen haben, liefert dieses Quartett aus Oslo ein harsches Brett ab, das auch Freunden der alten Noise-Schule à la Controlled Bleeding ordentlich die Ohren durchpusten kann. Mit Elektronik, E-Bass, Field Recordings und vor allem ihren Stimmen erzeugen Juxtaposition ein dichtes Gewusel aus Schreien, Rückkopplungen, Klappern und Pfeifen. Was im ersten Moment nach purem Chaos klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinhören jedoch als ein hochkonzentriertes Miteinander der beteiligten Akteure und als Beleg für die hervorragenden Editing- und Mixingfähigkeiten von Magnus Skavhaug Nergaard, der dem Rohmaterial seine finale Form gab. Obendrauf: Lasse Marhaug an den Mastering-Reglern; schiefgehen konnte da nichts mehr. Tipp!
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2017.
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Saturday the 16th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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