CD-Rezension / Review / Kritik

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johann johannsson the theory of everything


Johann Jóhannsson
„The Theory Of Everything“ (OST)
(Working Title/Import)
James Marshs Liebesdrama über den Astrophysiker Stephen Hawking und seine Frau Jane lief hierzulande unter dem Titel „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ in den Kinos. Für den Score konnte Marsh den isländischen Komponisten Johann Jóhannsson gewinnen. Dieser war seit „Der Drahtseilakt“ von Marshs Filmen begeistert und hatte 2010 mit ihm an einer Dokumentation gearbeitet. Überzeugungsarbeit musste somit nicht mehr geleistet werden. Sein Score stützt sich auf wenige simple Elemente, die zu Beginn eingeführt werden und sich dann als Ostinato durch die gesamte Komposition ziehen. Analog zum klassischen Thema des Liebesdramas kommt eine ebenso klassische Instrumentierung zum Einsatz. Kitsch und allzu großen Pomp hält Jóhannsson auf Distanz, ohne jedoch in dramatischen Momenten den Gefühlen ihren freien Lauf zu verwehren.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2015.

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