CD-Rezension / Review / Kritik

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lyriel skin and bones

Lyriel
„Skin And Bones“
(AFM/Soulfood)
Mit verdammt viel Wucht, Dynamik und Power legen Lyriel im Opener „Numbers“ vor und zeigen mit klarer Handschrift, wohin die musikalische Reise der fünften Platte führen soll: kraftvoller, epischer, melodiöser - so lautet die Devise anno 2014 und wird mit einer erfrischenden Leichtigkeit und spürbaren Spielfreude umgesetzt. Lyriel scheinen mit „Skin And Bones“ endgültig angekommen zu sein und vereinen gekonnt die emotionale, tiefgehende Facette ihrer Stücke mit einem druckvoll-pompösen Soundkonstrukt, ohne die Lieder in überschwänglichem Pathos zu erdrücken. Ganz im Gegenteil: Die Formation um Frontsängerin Jessica Thierjung (die ihren Job am Mikro einwandfrei absolviert!) weiß sehr genau, ihre Akzente stimmig zu setzen, sodass es ebenso den härteren Nummern („Falling Skies“, „Der Weg“, „Black And White“) niemals an eingängigen, schnell ins Ohr gehenden Melodiebögen und schönen Arrangements mangelt. Das Portfolio reicht von Gothic und Symphonic Metal („Your Eyes“), Folk und Celtic Rock („Days Had Just Begun“) bis hin zu klassischen Komponenten („Astray“). Ein rundum gutes Gesamtpaket - Daumen hoch!
Jasmin Froghy

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


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