CD-Rezension / Review / Kritik

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in strict confidence lifelines

In Strict Confidence
„Lifelines Vol. 2“
(Minuswelt/Soulfood)
Von wegen, es kommt nicht auf die Länge an! Auch der zweite Teil der „Lifelines“-Reihe liefert ausschließlich extended versions. Mit dem Zeitraum 1998 – 2004 werden die hitträchtigsten Jahre der Odenwälder aufgearbeitet, aus denen Songs wie „Herzattacke“, „Engelsstaub“ und natürlich das unsterbliche „Zauberschloss“ stammen. Allerliebst, diese und sieben weitere Songs aneinandergereiht und in voller Pracht – allesamt meist um die sieben Minuten – serviert zu bekommen. Auch, weil einem dadurch noch einmal bewusst wird, dass dies die Phase war, in der In Strict Confidence den Gitarren mehr Raum in ihrer Musik ließen und prägende Riffs in den Vordergrund einzelner Songs rückten. Wie die „Lifelines“-Reihe insgesamt gut nachzeichnet, welche Veränderungsprozesse die Band musikalisch, personell und auch künstlerisch in den über 20 Jahren ihres Bestehens durchgemacht hat.
Marc Urban


Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 07-08/2014.