CD-Rezension / Review / Kritik

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Irmler Oesterhelt Die Gesänge des Maldoror CD Cover

Irmler / Oesterhelt „Die Gesänge des Maldoror“

(Klangbad)
Irmler und Oesterhelt sind nicht die ersten, die den Lautréamonts-Prototypen des Surrealismus als Inspiration gewählt haben – was angesichts des wegweisenden Charakters des Werks jedoch auch nicht weiter verwundert. Nachdem sich die beiden auf „Formen“ der deutschen Romantik und dem Exotismus gewidmet haben, wird aus den sechs Gesängen der literarischen Vorlage eine Collage aus osteuropäischer Folklore, improvisierter und neuer Musik in ebenso vielen Teilen. Mitgetragen wird das Album wie auch schon „Formen“ von den Blech- und Holzbläsern der Stadtkapelle Scheer sowie weiteren Musikern des Modern String Quartetts, die die Ausdrucksmöglichkeiten von Irmler (Orgel und analoge Synths) und Oesterhelt (Piano, Hammondorgel, analoge Synths und Schlagzeug) enorm erweitern. Forderndes aus dem schwäbischen Oberland.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2017.
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Friday the 24th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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