CD-Rezension / Review / Kritik

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gimme shelter warnemuende


Gimme Shelter
„Warnemünde“
(Space Race Records/EK Product)
Wieder ein neues Electronic-Projekt, das in der bewährten Duoform an den Start geht. Gimme Shelter bedeutet: Viel Pop, ein bisschen Techno und ein hoher Grad an Modernität – und das ganze 100 % synthetisch! Im Zentrum des Interesses stehen die zweisprachig vorgetragenen melodischen Vocals von Robert Grolms. Diese, stilistisch durchaus verwandt, besitzen (natürlich) nicht die Aura und Tiefe von Depeche Mode-Sänger Dave Gahan, bewegen sich aber auf Augenhöhe mit Acts aus der wackeren Garde hinter den Göttern aus Basildon wie Melotron, Mesh, Camouflage oder De/Vision. Musikalisch und vom Gesang her meint man zudem, in manchen Momenten Haujobb und auch Diary Of Dreams („Die Wiege“) als Einfluss wahrzunehmen. Haujobb-Macher Daniel Myer hatte hier ebenso wie bei früheren Diary Of Dreams-Produktionen im Hintergrund seine Finger an den Reglern. Das sollte schon ein bisschen in der öffentlichen Wahrnehmung helfen. Als Newcomer im Underground mit diesem eingängigen Sound ohne krasses Image werden sie es ganz schön schwer haben. Also wünscht man ihnen viel Glück und einen langen Atem.
Uwe Marx

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2015.

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