CD-Rezension / Review / Kritik

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The Doomsday Kingdom The Doomsday Kingdom CD Cover

The Doomsday Kingdom „The Doomsday Kingdom”

(Nuclear Blast/Warner)
Candlemass-Bassist und -Mastermind Leif Edling ist von langer Krankheit genesen und lässt seiner Kreativität freien Lauf. Das Ergebnis ist – wie könnte es auch anders sein – ein Doom Metal-Album, an dem Fans des Genres ihre Freude haben werden, insbesondere da das Album eine ganze Reihe an wirklich hörenswerten Riffs zu bieten hat – hier hat Gitarrist Marcus Jidell (ex-Evergrey, Avatarium, Live-Gitarrist bei Pain) ganze Arbeit geleistet. Auch die Stimme von Sänger Niklas Stålvind (Wolf) ist hervorzuheben, klingt sie doch vielfältiger als in diesem Genre sonst übrig – insofern weckt „The Doomsday Kingdom” nicht nur Erinnerungen an Candlemass und Co., sondern auch an andere oldschool Metal-Acts wie Dio. Das Schöne an diesem Oldschool-Doom ist für mich, dass er trotz aller Schwere noch immer die Kraft des Rock’n’Roll beinhaltet und im Gegensatz zu Doom der Marke Cathedral, Sleep und Co. nicht ausschließlich auf Langsamkeit setzt. Richtig gutes Album, macht Spaß beim Hören.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2017.
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Thursday the 19th.
2016 Sonic Seducer Magazin

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