CD-Rezension / Review / Kritik

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reinhold friedl franck vigroux tobel

Reinhold Friedl / Franck Vigroux
„Tobel“
(Alamuse/Import)
Für das Alamuse-Label setzen Friedl und Vigroux ihre beim Pariser Extention Festival begonnene Zusammenarbeit fort. Die Rollenverteilung dabei ist klar: Friedl entlockt dem präparierten Piano Klänge, die den wenigsten klassischen Pianisten in den Sinn kämen. Vigroux spielt sein Arsenal elektronischer Instrumente über die gesamte Klaviatur von kaum hörbar bis zum infernalen Lärm ab. Dennoch – die leisen und schwebenden Töne behalten auf „Tobel“ die Oberhand. Dass hohe Maß an Konzentration, mit dem sich Friedl und Vigroux zu den Kernen ihrer höchst unterschiedlich erzeugten Klänge vorarbeiten, ist über die gesamte Spieldauer deutlich zu spüren. Tipp!
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2014.


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