CD-Rezension / Review / Kritik

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avatar hail the apocalypse

Avatar
„Hail The Apocalypse“
(Gain Records/Sony Music)
Irgendwo zwischen den schwedischen Melodic Death Metal-Wäldern und den Rock’n’Roll-Hügeln ist das kleine Volk der Avatar zu Hause. Unbemerkt von den großen Leuten tollten die possierlichen Wesen umher, rockten und headbangten tagein, tagaus und hielten ihre Ideen auf kleinen silbernen Scheiben fest, denen sie Namen gaben: „Thoughts Of No Tomorrow“, „Schlacht“ und einfach „Avatar“ hießen die ersten Scheiben. Mit dem Nachfolger „Black Waltz“ wurden die großen Leute auf die Schweden aufmerksam und sie zogen in die weite Welt hinaus – im Gepäck die eingangs erwähnte Mischung aus Death Metal, Rock’n’Roll und einer Scheibe Melodik. Nun stellen Avatar uns „Hail The Apocalypse“ vor und bezaubern einmal mehr mit ihrem Gespür für wüste Riffs und tanzbare Grooves („What I Don’t Know“, „Puppet Show“). Mit „Tsar Bomba“ geben sie überraschend ein deutsches Stück zum Besten und mit „Something In The Way“ ein Nirvana-Cover. „Hail The Apocalypse“ ist ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Album – gut gemacht, Avatar! Und jetzt: weiter tanzen.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2014.

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