CD-Rezension / Review / Kritik

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Centhron Allvater CD Cover

Centhron „Allvater”

(Scanner/Brokensilence)
Zum achten Mal schmettert der nordische Electro-Hammer auf uns hernieder. Und ist auch diesmal nicht bereit, auch nur ein Fünkchen Gnade walten zu lassen. Das Trio um Frontmann Elmar Schmidt schickt wie immer 13 Tracks ins Rennen, die auf den Harsh- und Cyber-Tanzböden dieser Welt ein Schlachtfeld hinterlassen dürften. Ob gleich der Opener „Marschiert Ihr Hunde“, Skullfucker“, der Titelsong „Allvater“ oder das symbolträchtige „Deutsches Land“ – Centhrons Waffen sind Zunge und Bassbeats im gleichen Maß. Doch so stringent dieses Konzept auch angelegt ist, es gibt durchaus Ansätze, dieses zu modifizieren. So haben die Bremer für den Song „De Sade“ – das dem gleichnamigen Marquis gewidmet ist – klassische Elemente in den Gesang eingepflegt, was dem Stück wie auch „Allvater“ insgesamt spürbar gut bekommt. Denn wer Centhron kennt, weiß, dass Atem- und Verschnaufpausen auf ihren Alben die absolute Ausnahme bilden. Und bei „Allvater“ ist dies nicht anders, denn auch hier heißt das Motto einmal mehr: Musik am Limit!
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2017.
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