CD-Rezension / Review / Kritik

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brymir slayer of gods

Brymir
„Slayer Of Gods“
(Ranka Kustannus)
Mit dem 2011er Debütalbum „Breathe Fire To The Sun“ legten die Finnen eine tolle Melodic Viking Power Metal-Leistung vor. Dann wurde es seltsamerweise sehr ruhig um die 2006 formierte Truppe. Nun melden sich Brymir endlich mit dem Nachfolger zurück. Und es gibt erneut voll auf die Glocke! Stilistisch zeigt sich die Band überraschend erweitert. „Slayer Of Gods“ bietet ultramelodischen, heidnisch geprägten Symphonic Death Metal. Fulminant nach vorne gepeitschte, rhythmisch sagenhaft prasselnde Highspeed-Passagen sind immer wieder inklusive. Hochgradig theatralisch orchestriert und noch imposanter arrangiert als zuvor, bieten die sehr abwechslungsreichen Kompositionen eine immens kraftstrotzende Mixtur aus harschem Schwermetall und allerlei symphonischer Pracht. Auch die großartigen, regelrecht cineastisch opulenten Abschnitte glückten erhebend visionär. Den gewissen Ensiferum-Touch haben Brymir noch immer im Programm. Mit derlei gigantischer Bandbreite erinnert das unsagbar gut aufeinander eingespielte Sextett um den fähigen Leadsänger Viktor Gullichsen insgesamt aber auch nicht wenig an Größen wie Therion als auch Epica und Rhapsody gleichermaßen.
Markus Eck

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 07/2016.

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