CD-Rezension / Review / Kritik

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the 69 eyes universal monsters

The 69 Eyes
„Universal Monsters“
(Nuclear Blast/Warner)
In punkto Blutsauger Goth’n’Roll bleiben die Hellsinki Vampires rund um Frontmann Jyrki69 einfach die Nummer 1. Das versteht ihr nunmehr elftes Studioalbum gekonnt zu untermauern! „Universal Monsters“ ist ein Werk, das laut Angaben des Frontmanns nicht unter Druck oder Zwängen entstanden ist. Der Opener „Dolce Vita“ ist ein cooler Rock-Song, wie man ihn von The 69 Eyes kennt. Mit der ersten Singleauskopplung „Jet Fighter Plane“ und auch dem ausgelassenen „Blackbird Pie“ kommt richtiges Rockerfeeling auf. Songs wie „Miss Pastis“, „Lady Darkness“ und „Shallow Graves“ machen Spaß und bringen die Hörer problemlos auf Betriebstemperatur. Zweifelsohne ein echtes Highlight dieser Scheibe ist „Jerusalem“, da Frontmann Jyrki69 deutlich zeigt, was er in dem Vierteljahrhundert Musikerfahrung als Sänger gelernt hat. Einen derart aussagekräftigen Song mit politisch-kultureller Note hätte man beinahe nicht erwartet, doch The 69 Eyes mögen es, ihr Publikum zu überraschen. Punktum: mit „Universal Monsters“ kehren The 69 Eyes schnörkelloser als erwartet zu ihren Goth’n’Roll-Wurzeln zurück und klingen dabei geerdeter als je zuvor.
Medusa

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2016.


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