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paradise lost medusa

Paradise Lost „Medusa“

(Nuclear Blast/Warner)
„Mut zur Lücke!”, dachten sich Paradise Lost und lassen ihr neues Album „Medusa“ nicht mit einem donnernden Riffgewitter beginnen – ist ja heutzutage so üblich, damit es dem Hörer beim ersten Track nicht zu langweilig wird – sondern mit einem schweren, achteinhalbminütigen Doom-Epos namens „Fearless Sky“, das sich gaaanz laaangsam entfaltet. Das neue Album ist der perfekte Soundtrack zu einem verregneten Sommer: warm und irgendwie kuschelig, aber eben auch verstörend grau und dunkel. „From The Gallows“ ist ein Song, den die Engländer eigentlich fast auf ihr Debütalbum „Lost Paradise“ gepackt hätten, der aber nicht rechtzeitig fertig wurde. Jetzt wurde die Idee aufgegriffen, vollendet und klingt perfekt! Mit einem Song spannen Paradise Lost den Bogen von heute zurück zu ihrem Sound aus den späten Achtzigern und frühen Neunzigern und verhelfen „Medusa“ damit zu einem Stil, den man nur als zeitlos bezeichnen kann. Es half wieder Produzent Jaime Gomez Arrellano, einen modernen und nicht im Geringsten altbackenen Sound zu schaffen. Die acht Songs machen durchweg Spaß. Schön, dass die alten Männer noch rocken können!
Masi Kriegs

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