CD-Rezension / Review / Kritik

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Various Artists Elements Vol. 3 Fire CD Cover

Various Artists „Elements Vol. 3- Fire “

(Venus Aeon/Bandcamp)
Dem okkulten Wesen der Elemente auf der Spur: Auf „Earth“ und „Air“ folgt nun mit „Fire“ der dritte Teil (besonders auf den angekündigten fünften darf man schon jetzt gespannt sein). Von Neuroscepter, Xtrort sowie The Devil And The Universe abgesehen, setzt sich dieser Versuch einer musikalischen Annäherung ans Brennende überwiegend aus Acts zusammen, die bislang eher dem Fachpublikum für Psy-Trance und weiteren dezenten Spielarten der Ritual Music vorbehalten geblieben sein dürften. Das schmälert aber keineswegs den einnehmenden Charakter dieses Samplers, der sich mal sphärisch, mal eher repetitiv in die Gehörgänge schleicht. Das spricht nicht nur für die Qualität der einzelnen Beiträge, sondern auch für das hohe Maß an Feingefühl und Geschmackssicherheit, mit dem hier kompiliert wurde. So überzeugt „Elements Vol. 3 – Fire“ als ein in sich geschlossenes Konvolut, bei dem es ungerecht wäre, einzelne Tracks hervorheben zu wollen. Allein der Ausklang - mit der erfrischend flotten, ja geradezu poppigen Electro-Nummer „Daddy“ eines gewissen GHØS†BØY - mag als Ausreißer geltend gemacht werden. Insgesamt also eine sinnvolle Zusammenstellung, die sicherlich auch dazu angetan ist, innere Hitzezustände lodern zu lassen.
Stephan Wolf

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2018.
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Tuesday the 19th.
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