CD-Rezension / Review / Kritik

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unheilig alles hat seine zeit

Unheilig
„Alles hat seine Zeit“
(Vertigo/Universal)
15 Jahre Unheilig. Acht Studioalben sind in jener Zeitspanne entstanden, die von unvergesslichen Songs, großen Emotionen und verdammt viel Herzblut geprägt sind. Die Nähe zu den Fans und seine Authentizität haben den Grafen - Frontmann und kreativer Kopf hinter Unheilig - zu einer der charismatischsten Figuren in der deutschen Musiklandschaft avancieren lassen. Jetzt präsentiert die Combo mit ihrer Best Of einen Querschnitt der letzten 15 Jahre. Dafür hat Der Graf seine persönlichen Highlights - insgesamt 19 Nummern - zusammengetragen, um die künstlerische Zeitreise abzubilden: Neben Hits wie „Geboren, um zu leben“, „Unter deiner Flagge“ oder „Astronaut“ kredenzt die Formation Songs aus länger zurückliegenden Scheiben wie „Zelluloid“, „Phosphor“ oder „Puppenspiel“. Lieder der Marke „Spiegelbild“, „Freiheit“, „Sage ja“ oder „Maschine“ machen deutlich, was Der Graf bereits vor dem extremen Hype um seine Person kreiert hat. Ein besonderes Juwel dürfte das Stück „Stark“ sein, welches 1994 entstand und das erste Lied in deutscher Sprache aus der Feder des Songwriters ist. Doch nicht nur Vergangenes ziert die Kompilation, auch brandneue Tracks, die einen Vorgeschmack auf das kommende Werk geben: „Als wär’s das erste Mal“ und „Wir sind alle wie eins“ - beide werden Unheilig beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest vortragen. Dann wird sich zeigen, ob die Gruppe Deutschland demnächst auf dem weltweit größten Songfestival vertreten darf. Das Potential dazu hat sie allemal!
Jasmin Froghy
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