CD-Rezension / Review / Kritik

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Siva Six Dawn Of Days CD Cover

Siva Six „Dawn Of Days”

(Alfa Matrix/Soulfood)
Das in Griechenland ansässige Electro-Duo Siva Six meldet sich mit seinem vierten Langspieler zurück und dürfte mit „Dawn Of Days” vor allem Freunde von Peter Spilles’ Stimme beglücken: Sänger Z klingt erschreckend nach dem Project Pitchfork-Fronter. Düster und mit einem gruseligen Sample versehen startet die Platte, geht dann in treibende Beats über und könnte mit „To The Light” nicht passender betitelt sein, klingt der Opener doch, als würde man versuchen, der inneren Dunkelheit zu entfliehen. Gewohnt hart und elektronisch geht es auf „Apokalypsis” zu, das sich definitiv clubtauglich nennen darf. Freunde der Zombieapokalypse dürfte „Twenty Eight” bekannt vorkommen, ist es doch das Titelthema aus „28 Days Later”, das da auf hervorragende Art und Weise gemeinsam mit Boog von Junksista neu bearbeitet wurde. Mit einem Stück, das auch aus einem Filmsoundtrack stammen könnte und den Titel „The Messenger” trägt, verabschieden sich Siva Six und der griechische Theatermusiker G. Diamantopolus von ihren Hörern mit sphärischer Melodieführung und Gesang in ihrer Muttersprache.
Josie Leopold

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2016.
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