CD-Rezension / Review / Kritik

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Phase Fatale Redeemer CD Cover

Phase Fatale „Redeemer”

(Hospital Productions)
Vom Post-Punk zum Techno: Musikalisch hat der New Yorker Hayden Payne alias Phase Fatale schon so einiges durch. Neben seiner Wave-Band Dream Affair und einem Gastspiel bei Frank (Just Frank) bastelt der Wahlberliner seit einigen Jahren recht erfolgreich an einer Techno-Karriere. Seine Sets im Berliner Berghain sind nicht nur regelmäßig, sondern auch bestens besucht. Wer einer dieser Club-Nächte (vielleicht auch in einer anderen Metropole) beigewohnt hat, wird sich über das Langspieldebüt „Redeemer“ wahrscheinlich etwas wundern. Schließlich fallen die sieben Tracks weitaus dunkler aus als Phase Fatales DJ-Sets. Der ehemalige Musikstudent erklärt den Grund dafür folgendermaßen: „Ziel ist es, durch die Intensität von Schall die Synthese von Kälte und Untergang zu transportieren.“ Alles klar? Wer also mal richtig zu Techno abgehen will, ohne umständlich an den Berghain-Türstehern vorbeikommen zu müssen, dreht Tracks wie „Human Shield“ oder „Order Of Severity“ einfach an der heimischen Anlage auf volle Lautstärke.
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2017.
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2017 Sonic Seducer Magazin

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