CD-Rezension / Review / Kritik

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machinista xenoglossy

Machinista
„Xenoglossy“
(Juggernaut Music)
Schwedischer Synthpop gefällig? Aber gerne doch. Mit „Xenoglossy“ zeigen die beiden Skandinavier jedoch, dass diese musikalische Schublade nicht automatisch bedeutet, dass man Einheitsbrei serviert bekommt. John Lindqwister und Richard Flow haben mit ihrem Debüt eine aufregende und äußerst tanzbare Platte zusammengestellt, die elf Titel umfasst und sehr heiter klingt, auch wenn mit Stücken wie „Wasted“ in Sachen Gefühlslage die ein oder andere dunkle Wolke aufzieht. Bereits beim Einstiegsong „Take Comfort In Being Sad“ geht es rasant los. Was folgt, ist der Electropop-Ohrwurm „Arizona Lights“, der sich thematisch mit der Existenz von Außerirdischen auseinandersetzt und bereits von der vorab erschienenen „Arizona Lights“-EP bekannt ist. Reichlich 80er-Charme versprüht dagegen der „Love And Hate Song“. Zwischendurch klingen Machinista aber auch immer mal wieder nach Elegant Machinery und Chinese Detectives wie beispielsweise in „Salvation“. Mit dem Cover des David Bowie-Hits „Heroes“ schließt das Duo aus Malmö und Kalmar „Xenoglossy“ ab und macht gespannt auf das, was in Zukunft noch so alles Schönes aus dem eisigen Norden rübergeflogen kommen mag.
Maria Madaffari

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2014.

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