CD-Rezension / Review / Kritik

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Nova Et Vetera Lightnings CD Cover

Nova Et Vetera „Lightnings“

(Manic Depression/Altone)
Den französischen Tribal-Gothrockern Nova Et Vetera gelingt auf ihrem zweiten Album „Lightnings“ eine ebenso abwechslungsreiche wie spannende Mischung aus getragenen und energiegeladenen Düsterhymnen. Ein guter Teil der Abwechslung rührt daher, dass alternierend, teils im Duett, ganze vier Bandmitglieder singen. Schon beim ersten Song „Hit By The Lightning“ kontrastiert wunderbar die Stimme des Bandchefs mrlamort mit der seiner Gefährtin Miss Lamort. Erstaunlich, dass die neun Songs mal wie Voodoohymnen in den Bann ziehen („Emptiness“), mal sehr intim und minimalistisch klingen („Icone Glacée“). Dabei überwiegt ein weltschmerziger Ausdruck, den die Band auch live zum Ausdruck bringt, indem sie sich vor ihren Auftritten mit Asche einreibt. All dies knüpft exzellent an ans Debüt „Dead Walz“, das vor drei Jahren erschien und in der französischen Szene bleibenden Eindruck hinterließ.
Georg Howahl

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2016.
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Tuesday the 19th.
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