CD-Rezension / Review / Kritik

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Neuroticfish Agony EP CD Cover

Neuroticfish „Agony” (EP)

(Non Ordinary Records/Soulfood)
Lange angekündigt und nach etlichen privaten und musikalischen Verwerfungen endlich vollendet, folgt die Remix-EP „Agony” nun also doch noch dem Neuroticfish-Comeback-Album „A Sign Of Life“. Im Mittelpunkt steht folgerichtig der gleichnamige Track, der nach Meinung nicht nur vieler DJs auch der beste des genannten Longplayers ist. Gleich fünfmal wurde sich an „Agony“ versucht, wobei Sascha Mario Klein nicht nur auf große Namen gesetzt hat, sondern diese auch nicht unbedingt erwartbare Ergebnisse abliefern. So warten die Südamerikaner Vigilante mit einer ins Drum’n’Bass-Lager schielende Version auf, während ihre Kontinentalkollegen Aesthetische dem Track einer Schlankheits- und Entschleunigungskur unterzogen haben. Eisbrecher haben Spaß an zusätzlichen, mitunter Scooter-esken Effekten – verzichten dafür auf die Gitarren –, wohingegen Assemblage 23 in ihrer Neufassung nicht nur eine zusätzliche Sängerin versteckt, sondern dazu aus „Agony“ auch noch die letzten Prozente zum Clubstomper herausgekitzelt haben. Abgerundet wird das Mini-Album von einer längst fälligen Neufassung des 99er-Tracks „Hospitality“ und dem exklusiven Song „Civilized“. Ich wäre dann jetzt in Stimmung für ein neues Fish-Album!
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2016.
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Wednesday the 12th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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