CD-Rezension / Review / Kritik

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Mono No Aware Oto CD Cover

Mono No Aware „Oto”

(Hands Productions)
Neben Winterkälte gehört Mono No Aware zu den dienstältesten und zugkräftigsten Acts im Repertoire von Hands. Man muss also kein Insider sein, um zu erahnen, was „OTO“ bieten wird: ordentlich nach vorne gehende Tracks mit wummernden Bässen, u.a. unterbrochen von einem Electronica-Abstecher („Furafurafura“ im Philipp Münch Remix). Als Ausgangsmaterial des Albums scheint häufiger klassische Acid-Hardware gedient zu haben. Nach einem Besuch im Fleischwolf haftet dem Sound eine Prise Panik an. Im entsprechenden Clubsetting definitiv eine sichere Bank. Warum in diesem Metier, das oft und gern an Noise andockt, so selten mit extremen Frequenzen gespielt wird, erschließt sich mir auch nach all den Jahren nicht. Dennoch: solides Brett für einen ruppigen Tanzabend.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2017.
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Sunday the 19th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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